MEDITATIVE BETRACHTUNGEN

 

In der meditativen Betrachtung steht im Unterschied zur kognitiven alltags- oder kunstgeschichtlichen Betrachtung die Erweiterung des eigenen Bewusstseins mit Hilfe eines Kunstwerkes im Vordergrund. Kontemplation präsentiert sich als intuitive Alternative oder weiterführende Ergänzung zum diskursiven Bemühen um Erkenntnis. D.h. kognitives Verstehen und Wissen treten zunächst in den Hintergrund um ggf. später von der meditativen Erfahrung zu profitieren. Durch meditative Kunstbetrachtung, Konzentration auf lediglich ein Werk, ist es möglich Erkenntnisse über sich selbst zu gewinnen, wie es auch ansonsten durch die Begegnung mit Kunst geschehen kann. Jedoch durch tieferes Einlassen und längere Verweildauer, wie in der Meditation, können diese Erfahrungen und Einsichten noch intensiviert werden. In kontemplativer Betrachtung wird es möglich, sich selbst auf neue ungeahnte Weise zu begegnen oder wie Michael Buthe es einmal ausdrückte: Kunst „ist zum Sehen, zum Fühlen, zum Träumen, zum Sich-etwas-Klarmachen“.

Meditative Betrachtungen werden von Claudia R Picht angeleitet oder in freier Form gehalten, sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen.